„Perspektivenwechsel“ für Grazer MS und PTS

Ein ganzjähriges Programm zur Unterstützung bei Herausforderungen im Schulalltag

Radikale Whatsapp-Nachrichten, Taschenmesser am Schulhof, extreme Männlichkeitsbilder und religiöser Extremismus – alltägliche Herausforderungen in vielen Grazer Pflichtschulen. Mit dem Projekt „Perspektivenwechsel“ stellen wir Grazer NMS und PTS ein maßschneiderbares und ausdifferenziertes Unterstützungsprogramm für das gesamte Schuljahr zur Verfügung.

Folgende Elemente stellen die Projektstruktur von „Perspektivenwechsel“ dar:

Abb.: Projektstruktur “Perspektivenwechsel”

Zielsetzung von „Perspektivenwechsel“

Das Integrationsprojekt „Perspektivenwechsel“ richtet sich an Grazer Mittelschulen und Polytechnische Schulen und gründet auf einer Initiative des Ressorts für Bildung und Integration der Stadt Graz. Die Zielsetzung von „Perspektivenwechsel“ besteht darin, den SchülerInnen Themen wie Gewaltprävention und Konfliktmanagement, der Umgang mit Menschenrechten, Solidarität und Zivilcourage und Interreligiosität näherzubringen. Zudem sollen Jugendliche über politischen und religiösen Extremismus aufgeklärt werden sowie Demokratiebewusstsein und Vielfalt gefördert werden.

Wie sieht das Programm „Perspektivenwechsel“ aus und wie läuft es ab?

Mit einem Projektbudget sowie mit unserer fachlichen Expertise und organisatorischen Unterstützung können Sie im Rahmen von „Perspektivenwechsel“ Elternveranstaltungen, LehrerInnen- und Elternbildung, Workshops sowie eigens entwickelte Projekte an Ihrer Schule initiieren. Dabei stellt eine Produkterarbeitung über das Schuljahr hinweg das Herzstück des Projektes dar, wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.

 

Beispiele für eigens entwickelte Projekte von Grazer NMS und PTS:

  • Demokratie- und Menschenrechtswerkstatt mit Redaktion einer Broschüre
  • Kurzfilme/Videodreh/Theaterstück mit Rollenspielen zu Gewalt in der Schule
  • Fotocollagen zu soziokultureller Vielfalt für das Klassenzimmer
  • Roll-Ups zum Thema Mobbing im Klassenzimmer

 

Die Programmgestaltung ist frei und richtet sich nach den Bedürfnissen und Interessen Ihrer Schule. Sie können dabei jederzeit auf unser bestehendes Informations-, Beratungs-, Material-, Workshop- und Projektangebot zurückgreifen. So bieten wir an, gemeinsam mit Ihnen ein Programm zu entwickeln, dieses zu begleiten sowie abschließend ein Verlaufsprotokoll zum Festhalten von Entwicklungen und Wirkungszielen zu erarbeiten. Basierend auf den positiven Erfahrungen mit digitaler Bildung im letzten Projektjahr, verschränkt „Perspektivenwechsel“ analoges und digitales Lernen. Nicht nur bei Schulschließungen und Schulsperren für Externe soll das Bildungsangebot virtuell stattfinden. Generell bietet das Projekt interessierten Schulen die Möglichkeit, Workshops, Planungsgespräche und Eltern-Webinare in virtueller Form durchzuführen und mit Unterstützung digitale Kompetenzen zu verbessern.

Einen Einblick in unseren Workshopkatalog ermöglicht Ihnen eine Vorstellung, welche Möglichkeiten das Projekt “Schule ohne Rassismus” bietet: Unser WorkshopKatalog

Kontakt für Rückfragen:

Patty Wollner, BA

email: patty.wollner@argejugend.at

mobil: 0664/88 23 12 56