10 Schulen – 481 Jugendliche – 20 Beiträge gegen Rassismus – Ein Einblick

Von der Süd- und der Oststeiermark über Graz bis in die Obersteiermark Ost und Liezen, überall in der Steiermark setzen sich Schüler_innen im Rahmen des Projektes „Schule ohne Rassismus“ mit den Themen Diversität, Menschenrechte, Antidiskriminierung sowie Gewaltprävention auseinander!

Vorurteilen keine Chance geben

Die Schüler_innen der HLW Leoben beschäftigten sich im Schuljahr 2015/2016 gezielt mit Vorurteilen und stereotypen Zuweisungen im Zusammenhang mit unterschiedlichen Rollenbildern (wie z.B. „typisch Mädchen“, „typisch Migrant_in“, „typisch Streberin“, etc.). Sie erforschten, wie Werthaltungen, Vor- und Einstellungen entstehen und reproduziert werden. Neben Diskussionen in der Klasse, interviewten sie Familienmitglieder, Freunde und Bekannte aus dem Umkreis und sammelten Gründe für Vorurteile. Dabei fiel Ihnen besonders auf, dass der erste Eindruck oft dazu verleitet, Menschen in bestimmte Kategorien einzuordnen und diesen auch sofort Charaktereigenschaften zuzuschreiben.

Anhand eines Filmprojektes arbeiteten sie dieses Schubladendenken auf. Dabei weisen sie gekonnt daraufhin, dass wir unsere eigenen Vor- und Einstellungen immer wieder hinterfragen sollten. Vielen Dank, liebe Schüler_innen der HLW Leoben für euren Einsatz gegen Vorurteile und Diskriminierung! B.S.

Das Projekt “Schule ohne Rassismus“ setzt sich nachhaltig für ein friedliches Zusammenleben in Vielfalt ein. Die vorrangigen Ziele des Projektes sind, dass Gewalt, Diskriminierung, Sexismus und Rassismus auf weniger Resonanz und Zustimmung stoßen, Vorurteile relativiert werden, ethnische und religiöse Minderheiten respektiert und integriert sowie Vielfalt als eine Chance und nicht als Hindernis wahrgenommen werden. Die „Schulen ohne Rassismus“ befassen sich dabei mit menschenrechtlichen und demokratiepolitischen Themen. Dies geschieht im Fachunterricht, im fächerübergreifenden Unterricht sowie im schulischen Projektunterricht in Kooperation mit der ARGE Jugend. Die Projektarbeit an den Schulen erfolgt in multimedialer Form, die von den Jugendlichen gestaltet wird.

Bei Interesse an der Teilnahme im Schuljahr 2016/2017, wenden Sie sich bitte an Margarita Kastanara-Baumgartner (margarita.kastanara@argejugend.at)



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