Aufbruch. Ankunft. Heimat?

Menschen verlassen aus verschiedensten Gründen ihre Heimat. Das kann freiwillig erfolgen, weil man sich im Einwanderungsland bessere Bedingungen wie höhere Bildungschancen, ein besseres Gesundheitssystem oder bessere Aussicht am Arbeitsmarkt erhofft. Wie wir verstärkt in den letzten beiden Jahren und aktuell mitverfolgen können, gibt es aber auch Gründe, die eine Person zwingen, ihr zu Hause zu verlassen. Armut, Krieg, Verfolgung, Hunger, etc. sind ausschlaggebend dafür, dass Menschen aus ihrem Heimatland fliehen (müssen).

Die Migrationstheorie von Everett S. Lee erklärt das Phänomen Migration anhand zweier prägender Einflüsse internationaler und nationaler Wanderung, der Push- und der Pull-Faktoren. Während im einen Fall das Einwanderungsland „anziehend“ (=PULL) wirkt und Menschen deshalb migrieren, „drücken/stoßen“ (=PUSH) im anderen Fall bestimmte Bedingungen die Menschen aus ihrer Heimat.

Langer Tag der Flucht am 30.09.2016

In besonderer Bezugnahme auf die zwingenden Motive, warum Menschen aus ihrer Heimat migrieren, bietet die ARGE Jugend beim langen Tag der Flucht, organisiert von der UNHCR, am 30.09.2016 einen kostenlosen Workshop für Schulklassen an. Dabei erfahren die Schüler_innen Grundlagen zur aktuellen Flüchtlings- und Migrationspolitik. Zudem werden syrische Flüchtlinge von ihren Motiven der Auswanderung, ihrer Flucht und ihrer neuen Heimat berichten. Er wird mit den Teilnehmer_innen in Dialog treten, wobei Raum für Fragen gegeben sein wird. Der Workshop findet im Karmeliterhof am Karmeliterplatz 2 von 09:00 – 13:00 statt. Aufgrund der begrenzenten Teilnehmer_innenzahl bitten wir um eine Anmeldung bis zum 28.09. unter margarita.kastanara@argejugend.at oder bettina.schalk@argejugend.at.

B.S./M.K.



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