Simulationsspiel zum Thema Regeln

Referent:
Jörg Kapeller

Ziel:

  • Die Teilnehmer:innen erkennen, welche Bedeutung Regeln, Rechte und gemeinsame Vereinbarungen für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben haben.
  • Sie erfahren spielerisch, welche Auswirkungen Entscheidungen und Regelsetzungen auf unterschiedliche Menschen und Gruppen einer Gesellschaft haben können.
  • Die Teilnehmer:innen setzen sich mit dem Spannungsfeld zwischen Freiheit, Sicherheit, Gleichberechtigung und Verantwortung auseinander.
  • Sie stärken ihre Fähigkeit, Entscheidungen kritisch zu hinterfragen, Verantwortung zu übernehmen und sich für ein faires und gewaltfreies Miteinander einzusetzen.

Inhalt:

  • Die Teilnehmer:innen übernehmen als Präsident:innen die Verantwortung für eine neu entdeckte Insel, auf der zunächst keine Regeln und Gesetze bestehen.
  • Gemeinsam entwickeln sie Regeln für das Zusammenleben und treffen politische Entscheidungen, die das Leben der Bewohner:innen unmittelbar beeinflussen.
  • Im Spiel erleben sie die Konsequenzen ihrer Entscheidungen und setzen sich damit auseinander, wer von bestimmten Regeln profitiert, wer benachteiligt wird und welche Konflikte dadurch entstehen können.
  • Thematisiert wird, wie Regeln Schutz und Sicherheit schaffen, aber auch Freiheit einschränken oder Menschen ausschließen können.
  • Anhand der Spielergebnisse werden Fragen zu Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Diskriminierung und Menschenrechten diskutiert
  • In einer abschließenden Reflexion wird gemeinsam erarbeitet: Welche Regeln brauchen wir für ein gutes Zusammenleben – und wer trägt Verantwortung dafür, dass sie fair für alle sind?

Angewandte Methoden:
Simulationsspiel, Reflexion, Diskussion

Zeitausmaß:
mind. 3 UE

Benötigte Ressourcen:
Tafel oder Flipchart/Whiteboard

Maximale Teilnehmer:innenzahl:
max. 30 Teilnehmer:innen