Im Fokus: Grenzen der Meinungsfreiheit – Wenn Haltungen extrem werden
Im April laden wir zu einer praxisnahen und kostenlosen Fortbildung ein. Lehrer:innen, Schulsozialarbeiter:innen und Multiplikator:innen im Kinder- und Jugendbereich erhalten Werkzeuge, Wissen und Inspiration für den (Schul)Alltag mit Fokus auf den Umgang mit extremen Positionen, Demokratiestärkung und Gewaltprävention.
Grenzen der Meinungsfreiheit: Wenn Haltungen extrem werden
Extremismus erkennen, einordnen und pädagogisch handeln
Dienstag, 21. April 2026 | 16:00–19:00 Uhr
Mit ARGE Jugend Referent Jörg Kapeller
📍 Ort: Multifunktionsraum, Karmeliterplatz 2, Graz
„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“ – solche Aussagen begegnen Fachkräften immer wieder im Alltag. Doch wo endet Meinungsfreiheit, und wann beginnen Haltungen, auszugrenzen, zu radikalisieren oder demokratische Werte zu untergraben?
In diesem Workshop setzen wir uns damit auseinander, wie solche Grenzverschiebungen entstehen und wie sie einzuordnen sind. Ausgehend von der gesellschaftlichen Mitte betrachten wir unterschiedliche Formen von Extremismus – etwa rechts, links oder religiös motiviert – und arbeiten heraus, was sie verbindet und voneinander unterscheidet.
Alltagsnah reflektieren wir, wie extreme Denkmuster entstehen, welche Dynamiken sie verstärken und wie sie sich im (Schul)Alltag zeigen können – etwa in Diskussionen, Provokationen oder bewussten Grenzüberschreitungen. Dabei geht es auch darum, wie Fachkräfte sicher reagieren, klare Grenzen setzen und gleichzeitig eine offene, respektvolle Diskussionskultur fördern können.
Gemeinsam entwickeln wir konkrete, leicht umsetzbare Handlungsstrategien für die Praxis. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit kontroversen Positionen zu gewinnen und aktiv zu einem demokratischen, gewaltpräventiven Umfeld beizutragen.
Teilnahme & Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich und per Mail an
victoria.hemmer@argejugend.at zu übermitteln.
Die Teilnehmer:innenzahl ist auf max. 25 Personen begrenzt.
Bringen Sie gerne Beispiele und Erfahrungen aus dem (Schul)Alltag mit – für einen lebendigen und praxisorientierten Austausch.
Ein großes Dankeschön an unsere Fördergeber:innen – das Integrationsreferat der Stadt Graz – für die Unterstützung dieser wichtigen Bildungsangebote.
