„Menschenrechte und Demokratie als gelebte Alltagskultur“

Kleinprojekte und Veranstaltungen in der Obersteiermark

Was kann die heutige Jugend von Zeitzeug/innen des Zweiten Weltkrieges über Demokratie lernen?

Was haben der tägliche Griff in´s Supermarktregal und meine Mobilität mit Menschenrechten zu tun?

Welche meiner Lieblingssongs stehen für Frieden und Freiheit? Politischer Witz und Kabarett früher und heute – kann denn Vergnügen lehrreich sein? All diese Fragen haben eines gemeinsam: sie beziehen sich auf Menschenrechte und Demokratie. Um die vielfältigen Themenbereiche dahinter in einem spielerisch-amüsanten und niederschwelligen Rahmen zu behandeln haben wir unter dem Titel „Menschenrechte und Demokratie als gelebte Alltagskultur“ ein partizipatives und generationsübergreifendes Netzwerkprojekt konzipiert. Und der Name ist Programm – können hier doch Kleinprojekte und Veranstaltungen zu Menschenrechten und Demokratie von verschiedenen Akteur/innen umgesetzt werden. Sei es ein Diskussionsabend mit Zeitzeug/innen im Gemeindesitzungssaal, ein Workshop zu Konsumverhalten, Umwelt und Menschenrechten in einer Schulklasse, ein politischer Witz- und Kabarettabend im Kulturzentrum oder ein Jukebox-Musikabend im Jugendvereinslokal – die Themen und Formate sind frei! Einziges Kriterium: es muss ein Bezug zu Menschenrechten und Demokratie hergestellt werden.

 

Wer nimmt teil, was wird umgesetzt?

Für dieses Projekt, das von der Abteilung für Regionalentwicklung (A17) und der Abteilung für Soziales (A11) des Landes Steiermark finanziert wird, können sich mindestens drei bis maximal fünf Gemeinden pro obersteierischer Planungsregion (Obersteiermark Ost, Obersteiermark West, Liezen) bewerben. Ihre Gemeindevertreter/innen, Schulen, Vereine, Jugend- und Kulturinitiativen haben als Akteure/Akteurinnen in diesem Rahmen die Möglichkeit, Kleinprojekte oder Veranstaltungen zum Thema “Menschenrechte und Demokratie als gelebte Alltagskultur” zu initiieren. Neben einer Subvention des Landes Steiermark sowie einer anteiligen Kofinanzierung der beteiligten Gemeinden unterstützt die ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus die Gemeinden und ihre Akteur/innen vor Ort bei der Umsetzung der Kleinprojekte und Veranstaltungen – von der Ideensammlung und Projektkonzeption über Organisation, PR und Werbung bis hin zur abschließenden Evaluation der Zielwirkungen. Wir freuen uns, dass sich insgesamt 11 obersteirische Gemeinden für das Projekt beworben haben und aktuell hoch interessante, kreative und originelle Formate ausarbeiten. So dürfen wir uns auf spannende Kleinprojekte und Veranstaltungen in den nächsten Monaten freuen!

 

Kontakt für Rückfragen:

Martina Weixler, BSc

mobil: 0664/35 44 018

email: martina.weixler@argejugend.at

 

Mag. Christoph Hochmüller

mobil: 0664/ 20 61 975

email: christoph.hochmueller@argejugend.at