Vor COVID 19 geschützt, jedoch Opfer von häuslicher Gewalt geworden?

Memorandum zur Prävention von häuslicher Gewalt durch sportliche Aktivitäten und Bewegung

„Nach vier Wochen des Zusammenhaltens darf selbstbewusst vermerkt werden: Österreichs BürgerInnen haben Teil 1 der Reifeprüfung in Solidarität, Verantwortung und Vernunft mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden,“ resümiert Christian Ehetreiber, GF-Obmann der überparteilichen ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus, mit Respekt. Der bereits klar erkennbare Silberstreif beim Kurvenverlauf der Neuinfizierten durch COVID 19 wie auch die erfreuliche Zunahme an genesenen MitbürgerInnen setzt sich fort, wie ein Blick auf den Link des ORF veranschaulicht:

https://orf.at/corona/daten

Kaum ist eine gesundheitliche Bedrohung für unsere Gesellschaft abgemildert, droht bereits die nächste Gefahr: Die jüngst erfolgte Medienarbeit der Bundesregierung zum Anstieg von Gewalt in der Familie erfordert eine wirkungsvolle Ergänzung des vor einiger Zeit von den Ministerinnen Alma Zadic und Susanne Raab präsentierten Gewaltschutzkonzeptes. Neben den zu begrüßenden Maßnahmen des verstärkten Einsatzes der Exekutive wie auch des geplanten Ausbaues der Beratungsstellen für Gewaltschutz braucht es ab jetzt die Nutzung von Sport und Bewegung in der freien Natur als essenziellen Baustein für Gewaltprävention, Suchtprävention und allgemeine Gesundheitsförderung!

Die Österreicherinnen und Österreicher haben bisher aus Eigenverantwortung und Gemeinschaftssinn die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung von COVID 19 aktiv und solidarisch unterstützt. Vor diesem Hintergrund sollten Bewegung und Sport – ausschließlich im Rahmen der allgemeinen Distanz- und Hygieneregeln und OHNE Gruppenbildungen – zum Einsatz kommen, um damit v.a. Gewalt-, Alkohol- und Drogenexzesse mit Prävention zu entschärfen und unser bio-psycho-soziales Wohlbefinden zu stärken. Als Fachstelle für Gewaltprävention appellieren wir daher an die Mitglieder der Bundesregierung, der Landesregierungen, des Städte- und Gemeindebundes, mit der Initiative „Mit Bewegung und Sport gegen Gewalt und für Gesundheit“ nach Ostern zu starten. Diese Initiative sollte von den Gemeinden bzw. Regionen koordiniert werden!

Unsere Bürgerinnen und Bürger haben bewiesen, dass sie für diese Initiative genug Mündigkeit und Reife mitbringen,“ zeigt sich Ehetreiber demokratiepolitisch überzeugt! „Wir unterstützen freilich die von der Bundesregierung verordneten und empfohlenen Maßnahmen aus gesundheits- und wirtschaftspolitischer Sicht weiterhin mit viel Engagement in unserem Wirkungskreis und bedanken uns dafür herzlich. Mit einer ergänzenden Sport- und Bewegungsoffensive könnten wir gemeinsam die Opferzahlen durch Gewalt in der Familie reduzieren und die Akzeptanz des Maßnahmenpakets für die kommenden Monate erhöhen “ so Ehetreiber in seinem Fazit. Wir ersuchen die Bundesregierung weiters höflich, unsere Fachstelle für Gewaltprävention in die Liste der themenbezogenen Beratungsstellen mit Wirkungskreis „Steiermark“ aufzunehmen![1] Nähere Informationen entnehmen Sie bitte  unserem Memorandum auf issuu unter Memorandum zur Prävention von häuslicher Gewalt durch sportliche Aktivitäten und Bewegung!

 Liebe Mitglieder der Bundesregierung, der Steirischen Landesregierung, des Städte- und Gemeindebundes und der Stadt Graz! Wir bitten Sie um Ihre geschätzte Rückmeldung auf unser Memorandum und ersuchen darum, Ihre Rückmeldung auf unseren Social-Media-Kanälen veröffentlichen zu dürfen!

Mit herzlichem Gruß und dem Wunsch an Sie alle, gesund zu bleiben!

Mag. Christian Ehetreiber

GF-Obmann der überparteilichen ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

Mail: Christian.Ehetreiber@argejugend.at

www.argejugend.at

Tel.: 0664/311 49 54

[1] Visitenkarte: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus. Karmeliterplatz 2, 8010 Graz; www.argejugend.at; Tel.: 0664/354 40 18 bzw. 0316/90370-104. Mail: Martina.Weixler@argejugend.at Die ARGE Jugend ist eine Fachstelle für Gewaltprävention, Demokratie- und Menschenrechtsbildung sowie zur Förderung von Diversität. Kostenlose Information und Erstberatung; Workshops, Seminare und Projekte zur Gewaltprävention für Schulen, Jugendeinrichtungen, Gemeinden, interessierte BürgerInnen!



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