Du musst es! – Nein ich will es! Persönlichkeitsentwicklung und das Finden von Motivation

Ein häufig verwendetes Bild in Filmen ist jenes, der fadisierten Schülerinnen und Schüler im Unterricht. Gähnend hängen sie auf ihren Stühlen, können sich für nichts begeistern außer für ihr Smartphone. Das ist auch im realen Leben oft so. Nicht nur in der Schule, auch auf der Uni und im Berufsleben findet man immer wieder Leute, die sich nicht für ihre Arbeit interessieren und sich darum auch nicht dafür motivieren können.

Speziell Menschen in Ausbildung sagt man dann oft: „Du musst dich dafür interessieren, sonst wirst du nichts erreichen!“ Der Erfolg dieser Maßnahmen ist oftmals eher mäßig. Die Frage, die sich diejenigen stellen, die mit ähnlichen Situationen zu tun haben, ist daher: Wie kann ich die Menschen besser motivieren? Warum sind sie überhaupt so demotiviert?

Das Unterbewusstsein als Hemmschwelle

Das hängt zusammen mit unserem Unterbewusstsein. Es ist mir bewusst, dass ich mich dafür interessieren sollte, mein Unterbewusstsein sagt mir jedoch, dass es mich nicht interessiert. Das Problem daran: unser Unterbewusstsein ist viel größer als unser Bewusstsein. „Dieses Verhältnis wird sehr gut beschrieben mit dem Bild vom Elefanten und der Ameise“ erklärt Masara – Mr. Move it! – Dziruni. „Das Unterbewusstsein ist ein Elefant, ein großes Tier. Bewusst nehmen wir nur einen kleinen Teil wahr, nämlich die Ameise, die auf dem Elefanten sitzt. Wenn die Ameise jetzt nach Süden will und sich am Rücken des Elefanten nach Süden wendet, wird sie dennoch in den Norden gehen, wenn der Elefant sich nach Norden aufmacht. Was kann die Ameise tun? Sie muss die Sprache des Elefanten lernen, um ihm zu sagen wo es langgeht. Mit unserem Bewusstsein und Unterbewusstsein ist es ähnlich: Solange mein Bewusstsein nicht auf mein Unterbewusstsein einwirken kann, wird sich nur wenig ändern.“

Die 3 Säulen der „M!ovetivation“

In den Workshops von Mr. Move it! steht genau dieser Wettkampf des Bewusstseins mit dem Unterbewusstsein im Mittelpunkt. Seine Philosophie baut auf drei Säulen auf: Ernährung, Bewegung und Inspiration zur Selbstmotivation. „Ernährung bedeutet in meiner Philosophie eine bewusste Ernährung! Das ist nicht gleichzusetzen mit gesunder Ernährung, geht aber sehr oft Hand in Hand mit ihr. Es bewährt sich, morgens zu überlegen, was ich an diesem Tag erreichen will, um dann meine Ernährung an die bevorstehenden Herausforderungen anzupassen“, erklärt Dziruni. Zum Tagesziel gehört ebenfalls Bewegung – mindestens drei Stunden aktive Bewegung pro Woche sollten es zum Ausgleich sein.

Mr. Move it! geht es in seiner Philosophie aber darum, die Menschen zur Selbstmotivation zu bringen. Er vertritt die These, dass sich ein Mensch nur selbst motivieren kann. Tatsächlich ist die intrinsische Motivation, also der Ansporn, der vom Menschen selbst herauskommt, viel wirkungsvoller als die extrinsische Motivation, die von außen auf den Menschen einwirkt. Wenn ich einen Job unbedingt machen will, werde ich diesen besser und engagierter erledigen, als wenn ich eine Arbeit ausüben muss, weil ich sonst mit finanziellen Problemen konfrontiert bin.

An dieser Schraube dreht Mr. Move it! in seinen Workshops! Wer ihn und seine Methoden kennenlernt, wird schnell bemerken, dass sein Ansatz sehr effizient und wirkungsvoll ist. Die Teilnehmenden erfahren in diesen Workshops auch viel über sich selbst, denn nur wenn ich weiß, wer ich bin und was mir gefällt, kann ich auch sagen, was ich persönlich erreichen will. Und der Wille etwas zu tun ist der erste und wichtigste Schritt zur Selbstmotivation.

Sollten Sie Fragen zum Konzept der „M!ovetivation“ haben, oder einen solchen Workshop selbst ausprobieren wollen, kontaktieren Sie uns. Wir unterstützen Sie gerne bei der Planung und Abwicklung eines solchen Workshops!

Christoph Hochmüller

ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

Karmeliterplatz 2, 8010 Graz

0316/ 90370-101; office@argejugend.at



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