Wozu an 1934 erinnern? Dialogveranstaltung am 20.03.2014

2014 jährt sich zum 80. Mal das Österreichische Bürgerkriegsjahr 1934. Als überparteiliche Fachstelle für Gewaltprävention, Antidiskriminierungsarbeit, Menschenrechtsbildung und aktive Erinnerungs- und Gedenkarbeit beschäftigen wir uns aus diesem Anlass in Dialogform mit den Ereignissen des Februar 1934 bzw. des Österreichischen Bürgerkriegs und der Rolle der Stadt Bruck an der Mur bei den Februarkämpfen. Nun möchten wir Sie in Kooperation mit dem Bund sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist/inn/en, der Stadt Bruck an der Mur und dem Stadtmuseum Bruck an der Mur ganz herzlich zu unserer intergenerativen Dialogveranstaltung zum Februar 1934 einladen:

„Wozu an 1934 erinnern?“
20. März 2014, 18.30 Uhr
Stadtmuseum Bruck an der Mur
Schillerstr. 1, 8600 Bruck an der Mur

Ausgehend von Videodokumenten mit ZeitzeugInnen, aber auch zur Erinnerungskultur in den obersteirischen Städten, geht die ARGE Jugend der Frage nach: Ist zeitgeschichtliche Erinnerungsarbeit ein Mittel für zukunftsbezogene Demokratiebildung?

Dabei wird thematisiert, wie ganz „normale“ Menschen Verbrechen verüben konnten, die kein „normaler“ Mensch fassen kann; nicht irgendwo weit weg, sondern in unserem unmittelbaren Lebensraum, oftmals unter der Beteiligung unserer Vorfahren. Es soll vor allem aber auch der Frage nachgegangen werden, welche Relevanz die damaligen Geschehnisse aktuell noch haben bzw. welche Verbindung(en) wir in die heutige Zeit finden können, um Einschränkungen und Errungenschaften in der Sozial-, Bildungs- und Kulturpolitik im 20. und 21. Jahrhundert zu diskutieren.

 Denn warum jedoch sollte man sich 2014 nach all den Jahren, angesichts so vieler aktueller Menschenrechtsverletzungen, Wirtschaftskrisen, Geschichten von Folter, Flucht und Vertreibung, noch mit vergangenen Ereignissen beschäftigen?

 Seien Sie dabei, wenn diese und viele weitere spannende Fragestellungen diskutiert werden!

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen und bitten Sie um eine kurze Teilnahmebestätigung unter
martina.mauthner@argejugend.at oder bettina.renzler@argejugend.at

M.M., B.Re.



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